Sie sind hier: Wo DEFA-Filme laufen  

WO DEFA-FILME LAUFEN
 


Das KulturKino Zwenkau teilt mit:

Am Samstag, den 6. September 2008 um 11.30 und um 17.00 Uhr zeigen wir "Erinnerungen an eine Landschaft - Für Manuela" - einen Dokumentarfilm von Kurt Tetzlaff aus dem Jahr 1983 über die Orte Magdeborn und Eythra, die dem Tagebau weichen mußten. Bilder von der Geburt Manuelas und der Sprengung der Dorfkirche parallel montiert - so beginnt der Film. Fast vier Jahre beobachtet Tetzlaff, wie sich in Manuelas Heimat die Bagger voranfressen: Bei Leipzig gelegene Dörfer wie Magdeborn und Eythra müssen wegen der Braunkohle weichen, Bewohner werden in ein Neubaugebiet umgesiedelt. Eine gleichnishafte Chronik, ein Film über einen Abbruch, der - sagt der Regisseur - immer auch neuen Aufbruch bedeutet.


Zur Erinnerung an den Berliner Mauerbau vor 17 Jahren bietet der ZDFdokukanal am Sonntag, den 10. August 2008 um 21.45 Uhr, eine Auswahl der filmischen Arbeiten des Regisseurs und Malers Jürgen Böttcher. Diese einzigartigen Zeitdokumente liefern einen authentischen Einblick in den vergangenen DDR-Alltag.

SENDETERMINE

Erstausstrahlung 10.08.2008

21.45 Uhr „Die Mauer“)

23.20 Uhr Christhard Läpple im Gespräch mit Jürgen Böttcher

23.45 Uhr „Martha“

0.35 Uhr „Ofenbauer“

0.45 Uhr „Stars“


Satirische Spurensuche im Fernsehen: FAB startet mit den „Stacheltieren“ ein neues Sendeformat

Liebe, Laster, Leidenschaft – bildet mit einem humorvollen Augenzwinkern den Fokus der ersten Sendung ''Und ewig piekst das Stacheltier''.
Ab März führen einmal monatlich Prof. Jürgen Haase, Geschäftsführer des Progress Film-Verleihs, und Filmwissenschaftler Frank-Burkhard Habel durch das Programm und beleuchten anhand ausgewählter Episoden der Kurzspielfilme „Das Stacheltier“ den Umgang mit Satire in der frühen DDR.
Von 1953 bis 1964 produziert, zeigten die beliebten Kurzfilme gesellschaftliche und politische Missstände im Alltag auf. Menschliche Unzulänglichkeiten, Bürokratie und Versorgungsengpässe in Handel und Wirtschaft wurden thematisiert und ironisch kommentiert. Für das Kinovorprogramm entstanden insgesamt 300 „Stacheltiere“ in den DEFA-Studios. Das Erkennungszeichen der „Stacheltiere“ ist der gezeichnete Igel auf schwarzem Hintergrund. Kino- und Fernsehstars wie Manfred Krug oder Angelica Domröse sind nun in den Filmen wieder zu sehen und erleben ein Revival im TV. Namhafte Regisseure wie Frank Beyer und Kurt Maetzig, bekannte Autoren wie Jurek Becker gehörten zum Stacheltier-Team.
Heutzutage werden die „Stacheltiere“ wieder entdeckt, sie liefen beispielsweise im Museum of Modern Art in New York im Jahr 2005.
Der Fernsehzuschauer hat mit dem neuen Format nun die Gelegenheit, eine ganze Reihe von „Stacheltieren“ kennen zu lernen. FAB (Fernsehen aus Berlin) strahlt die erste Sendung „Und ewig piekst das Stacheltier“ am 27. März um 22.05 Uhr aus.



Das Kino Blow Up in Berlin zeigt vom 07.-20. Juni 2007 jeweils um 21.30 Uhr

zwei Staffeln von Kurzfilmrollen mit

DEFA Discofilmen.

Als frecher Musikclip, ambitionierter Kunstfilm und ausdrucksstarke Dokumentation waren diese Filme in den 70er und 80er Jahren nicht nur für das Kinovorprogramm bestimmt. Heute vermitteln sie ein authentisches Bild von den ästhetischen Vorstellungen des Pops und einer sich ankündigenden Musikvideokultur. Stars wie Karat, die Puhdys, City und Tamara Danz Rock- und Popinterpreten wie Omega, Floh de Cologne und Skorpio sind in den Kurzfilmen mit Konzertausschnitten und aus heutiger Sicht teilweise sehr amüsanten Interviewpassagen zu sehen.




"Rebels with a cause"

Eine Filmreihe des Museum of Modern Art New York 2005

On Tour in Deutschland


"Rebels with a cause" - in Anlehnung an den James Dean-Film wählte
das Museum of Modern Art in New York diesen Titel für DEFA-Filme,

die aufrührerisch sind und ebenso wie der "Rebel Without a Cause" (Denn sie wissen nicht, was sie tun) das Bild einer Zeit bewahren, die inzwischen Geschichte ist.

Nachdem die DEFA-Filme mit großem Erfolg im Oktober im Museum of Modern Art gezeigt wurden, gehen die Filme in North America on Tour nach Atlanta, Chicago, Ohio, Rochester und Washington. Das gesamte Programm wird auch vom 10.-20.2. 2006 am Museum of Fine Arts in Boston laufen.

Der herzliche Dank der Mitarbeiter der DEFA-Studios gilt Jytte Jensen, Curatorin, The Museum of Modern Art, Department of Film and Media, Juliane Wanckel, Program Managerin, Goethe-Institut New York und Hiltrud Schulz, DEFA Film Library, University of Massachusetts, die durch großen persönlichen Einsatz diese wundervolle Veranstaltung ermöglichten.

Folgende DEFA-Dokumentarfilme wurden im Museum of Modern Art gezeigt und sind wie die DEFA-Spielfilme jetzt on Tour in Deutschland:

Rangierer

1984, 21 min, s/w
Regie: Jürgen Böttcher
Kamera: Thomas Plenert
Drehbuch: Jürgen Böttcher

Als eine Version des Cinéma Verité gibt dieser Film in großartigen
Schwarzweißbildern Einblicke in das anstrengende und Präzision
erfordernde Arbeitsleben erfahrener Rangierer. Bei jedem Wetter,
Tag und Nacht koppeln sie die Waggons an und ab in den Eisenbahnanlagen
des Güterbahnhofs Dresden-Friedrichstadt, einem
der wenigen Gefällsbahnhöfe, in denen zum Rangieren die Schwerkraft
benützt wird. Geräusche erfüllen die Luft: Hämmern, die knarzenden Schritte der Arbeiter auf dem Kies, Pfiffe und Rangiergeräusche.

“Impressive images of the dignity of the working man.”
„Beeindruckende Bilder von der Würde des Arbeiters."
– MoMA-Katalog, New York 2005

Wer fürchtet sich vorm schwarzen Mann?
1989, 50 min, s/w
Regie: Helke Misselwitz
Kamera: Thomas Plenert
Drehbuch: Helke Misselwitz, Thomas Plenert

Jahreswechsel 1988/1989.
Eine Kohlenhandlung im Berliner Arbeiterbezirk Prenzlauer
Berg. 1961, im Jahr des Mauerbaus, muss der 1922 gegründete
Betrieb aus dem Grenzsperrbezirk umziehen. Die Chefin führt
den Familienbetrieb und ihre sieben Kohlenmänner umsichtig und
klug, energisch und gewitzt. Helke Misselwitz begleitet die Männer
bei ihrer täglichen Arbeit: Holzhacken, Kohle ausfahren, Säcke
mehrere Stockwerke hochschleppen. Die Knochenarbeit vermittelt
sich in harten Schwarz-Weiß-Aufnahmen. Wir erfahren aus der
Vergangenheit, von Republikflucht und Gefängnisaufenthalten der
Protagonisten und erhalten Einblick in ihr aktuelles Familienleben.
Jenseits des offiziellen Bilds vom Arbeiter ist ein offenes Portrait zu
einer Zeit des politischen Umbruchs in der DDR entstanden.

“Deeply felt, unromanticized sketches depicting rough men and their
resolute female boss.”
„Eine empfindsame Studie ohne schwärmerische Verklärung zeigt rauhe
Männer und ihre resolute Chefin.“
– Pressemitteilung des MoMA, New York

Mädchen in Wittstock

1974, 20 min, s/w
Regie: Volker Koepp
Kamera: Michael Zausch
Drehbuch: Volker Koepp, Richard Ritterbusch

Erste Begegnung mit der Kleinstadt Wittstock an der Dosse: Eine landwirtschaftlich geprägte Gegend im Norden Brandenburgs befindet sich im Umbruch. Auf einer grünen Wiese außerhalb der Stadtmauern entsteht ein ehrgeiziges Großprojekt, das Obertrikotagenwerk Ernst Lück. Die Riesenausmaße der Textilindustrie bedeuten für Landschaft und Menschen, deren Denken und Leben, einschneidende Veränderungen.
Die porträtierten Mädchen der Jugendschicht nehmen kein Blatt vor den Mund, sprechen von Anlaufschwierigkeiten, niedriger Produktivität und hoher Fluktuation.

“An exceptional record of passing time.“
„Eine außergewöhnliche Aufnahme vergangener Zeit.“ – Variety
“Koepp understands how to make his figures - quite ordinary people - shine.“
„…Koepp versteht es, seine Charaktere - ganz gewöhnliche Menschen -
strahlen zu lassen.“ – freedom film festival (American Cinema Foundation)

Einmal in der Woche schrein

1982/89, 15 min, Farbe
Regie: Günter Jordan
Kamera: Michael Lösch
Drehbuch: Günter Jordan

Einmal in der Woche schrein/ einmal ganz ichselber sein“ das wollen die
Jungen und Mädchen vom Helmholtzplatz im Nordosten Berlins, wenn sie sich bei Schmalzstulle und Clubcola in „Willis Disko“ treffen. Die Rockgruppe
„Pankow“ singt, was die Halbwüchsigen empfinden: „Wer will an der Leine geh'n, ich will selber denken, selber seh'n“.
Der selbstorganisierte Treffpunkt gibt ihnen die Möglichkeit, sich unter Ihresgleichen auszuprobieren. Der impressionistische Film über jugendliches Selbstbewusstsein und Selbstbestimmung entsprach nicht den gängigen Vorstellungen, so dass er 1982 verboten und erst im Oktober 1989 auf erneuten Antrag des Regisseurs zugelassen wurde.

“This sensitive report of rebellious teenagers in Berlin's 'wild' East was
banned before its first screening.”
„Sensibler Bericht über rebellische Teenager in Berlins ‚Wildem Osten',
der vor der ersten Vorführung verboten wurde.“
– Pressemitteilung des MoMA, New York

In der Bundesrepublik präsentieren der Progreß Film-Verleih und das Wilhelm-Fraenger- Institut die Filmretrospektive in acht deutschen Städten:

Spielorte:
BERLIN
Urania 5.11. - 21.12.2005 und Babylon 10. - 11.12.2005
HALLE 22.1. - 27.2. 2006 im Lux Kino am Zoo
HAMBURG ab 17.01.- 5.3.2006 imAbaton
MÜNCHEN 17.2. - 26.3. 2006 im Filmmuseum
NÜRNBERG 20.02 - 02.03.2006 Filmhaus
FRANKFURT im März im Filmmuseum
DRESDEN Schauburg



25. bis 26. November 2005

Forumkino Schwerin
Puschkinstraße 13
19055 Schwerin


„Das Europa in uns…“ steht als Leitmotiv über der diesjährigen Werkstatt, die den 15. Jahrestag der Deutschen Einheit und die EU-Osterweiterung zum Anlass nimmt, sich mit Filmen, in Vorträgen und Diskussionen mit gesellschaftlichen Umbruchssituationen und deren unmittelbarer Reflexion im Dokumentarfilmschaffen auseinander zu setzen.
Am Freitag und Samstag werden 19 DEFA-Dokumentarfilme aus den Jahren 1989/90 gezeigt,
welche die seltene Möglichkeit zum distanzierten Blick bieten.
Im Anschluß an die Filme sind alle herzlich zur Diskussion mit den anwesenden Filmemachern
eingeladen.

Ihr Ansprechpartner für weitere Informationen:
Peter Fischer
fischer@film-mv.de
Tel: 03841/618-210
Fax. 03841/618-219
www.film-mv.de

Veranstalter: Landesfilmzentrum des Mecklenburg-Vorpommern Film e.V.
Förderer: Ministerium für Wissenschaft, Bildung und Kultur M-V, DEFA-Stiftung

25. bis 26. November 2005, Forumkino Schwerin
Fr, 25.11., 10:00 Uhr
DEFA 1 (72 min) Thema Jugend

Traumlos?

DDR 1990, 15 min., Regie: Kurt Barthel
Drei Jugendliche aus Linum bei Neuruppin -welche Träume
haben sie, wie gestaltet sich ihr Leben?

Endlich fliegen

DDR 1989, 17 min., Regie: Jochen Kraußer
1976 drehte Kraußer den Film „Schmetterlinge“. Andrea, jetzt
19 Jahre, war einer jener „Schmetterlinge“. Was ist aus ihren
Träumen geworden?

Wer hat Dich, Du schöner Wald... oder wie ein Film
verhindert wurde

DDR 1990, 40 min., Regie: Günter Lippmann
Ein Film über das Sterben der Erzgebirgswälder und über das
Engagement Einzelner etwas dagegen zu tun. In die
Nachdreharbeiten wird die Geschichte seiner Verhinderung
einbezogen. Damit steht der Film auch exemplarisch für
andere DEFA-Dokfilme.

Fr., 25.11., 15:00
DEFA 2 (56 min) Eröffnung der Werkstatt

Jubilate

D 2004, 16 min., s/w, Regie: Irma Kinga Stelmach
Der alltägliche Umgang einer Tochter mit ihrer an
Altersdemenz erkrankten Mutter. Ein einfühlsames Plädoyer
für das Miteinander der Generationen.

...und freitags in die Grüne Hölle

DDR 1989, 40 min., Regie: Ernst Cantzler
Junge Fans des 1. FC Union Berlin. Sie leben von einem
Wochenende zum nächsten, um dann einmal richtig die Sau
rauszulassen, im Stadion, im Stammlokal "Grüne Hölle" und
in den Straßen Berlins.

Fr., 25.11., 18:00
DEFA 3 (74 min) Die DDR vor der Wende

September

DDR 1989, 18 min., s/w, Regie: Thomas Schmidt
Reflexionen über Probleme bei der Planerfüllung der Chip-
Produktion im Halbleiterwerk Stahnsdorf.

Imbiß spezial

DDR 1990, 25 min., s/w, Regie: Thomas Heise
1989, Menschen aus der DDR flüchten in die Prager
Botschaft. Die Regierung verhängt eine Visapflicht für Reisen
in die CSSR. Meldungen vermischt mit Statements von
Mitarbeitern des Imbiß im Bahnhof-Lichtenberg.

Kehraus

DDR 1990, 16 min., s/w, Regie: Gerd Kroske
Leipziger Straßenfeger während der Messe bei ihrer Arbeit im
Zentrum. Es entsteht ein Bild über die Sicht der
Reinigungsarbeiter auf ihre Stadt, ihre Bewohner und die sich
abzeichnenden Veränderungen.

Aschermittwoch

DDR 1989, 15 min., s/w, Regie: Lew Hohmann
Angelika Wettstein, alleinstehende Mutter von sechs Kindern,
Kassiererin in einer Berliner Kaufhalle im Prenzlauer Berg. Die
Aufnahmen fanden in der Zeit um Aschermittwoch statt.

Fr., 25.11., 20:30
DEFA 4 (83 min) Die Wende im Arbeiter-und
Bauernstaat

Ich sehe hier noch nicht die Sonne

DDR 1989, 33 min., Regie: Heinz Brinkmann
Montagearbeiter Ende 1989 - der Alltag scheint vom
Rhythmus der Arbeit, vom Leben im Wohnlager bestimmt.
Neu sind die Reflexionen über die politischen Veränderungen.

Das Leben auf der Fischerkoppel

DDR 1989, 23 min., Regie: Dieter Schumann
Der Film beobachtet den Alltag der Küstenfischer in Wismar,
begleitet sie auf ihrem morgendlichen Fang und verfolgt die Gespräche
auf der "Fischerkoppel", dem 100 Jahre alten Stammplatz am Alten Hafen.

Märkische Ziegel

DDR 1989, 33 min., Regie: Volker Koepp
Der erste Dokumentarfilm der "Märkischen Trilogie" über
einen Ziegeleibetrieb in der märkischen Kleinstadt Zehdenick.

Fr., 25.11., 22:30 special

Der Bevorzugte

D 2005, 45 min., Regie: Alexandra Czok
Peter Voigt gehörte ab 1953 als jüngster Assistent zum Team
Bertolt Brechts am Berliner Ensemble. Was kann es bedeuten,
in jungen Jahren einem Genie zu begegnen?

Sa., 26.11., 10:00 DEFA 5

Berlin-Prenzlauer Berg -Begegnungen zwischen dem 1.
Mai und 1. Juli 1990

DDR 1990, 70 min., s/w, Regie: Petra Tschörtner
„We need a revolution“ singt die Berliner Band „Herbst in
Peking“ in den Trümmern der Mauer am Prenzlauer Berg.
Dabei ist eigentlich im Mai 1990 fast alles schon gelaufen.

Sa., 26.11., 13:00 DEFA 6

Letztes Jahr Titanic

DDR 1990, 98 min., Farbe und s/w, Regie: Andreas Voigt
Der Alltag in Leipzig 1990 ist geprägt vom Umgang der
Menschen mit dem „Neuen“ - D-Mark, Reisefreiheit,
wirtschaftliche Unsicherheit, das Ende der DDR, die deutsche
Einheit.

Sa., 26.11., 16:00 DEFA 7 (61 min)

La Rotonda Vicenza

DDR 1990, 16 min., Regie: Roland Steiner
Eine italienische Villa von strenger Schönheit verkörpert die
Sehnsucht des Philosophen Lothar Kühne nach einer
menschlichen Architektur. Er konnte die Augen nicht
verschließen, wenn Landschaft zubetoniert wurde.

Frank

DDR 1990, 45 min., s/w
Regie: Hans Wintgen
Strafvollzugsanstalt Berlin-Rummelsburg Februar 1990. Frank
K., 22 Jahre, vorbestraft und verurteilt wegen Diebstahls,
erinnert sich an seine Kindheit im Heim und die Zeit danach.
Trauer ist in ihm - aber auch ein Fünkchen Hoffnung.

Sa., 26.11., 18:00 DEFA 8

Die Situation der DEFA-Dokumentarfilmer 1989/90
Gesprächsrunde, Moderation Dr. Christiane
Mückenberger

Vorwärts und zurück

DDR 1990, 10 min., Regie: Heinz Brinkmann
Reisende fahren nach Grenzöffnung in die BRD.
Archivaufnahmen von Politikern und Zeitvorgängen der DDR-Geschichte
kommentieren die Momentaufnahmen im
fahrenden Zug.

Sa., 26.11., 20:00 DEFA 9

Sperrmüll

DDR 1990, 70 min., Regie: Helke Misselwitz
Vier Jungs, aufgewachsen in Berlin, machen Musik auf
Gegenständen, die andere weggeworfen haben. Im
Mittelpunkt ein Junge, dessen Mutter vor der Wende einen
Westberliner heiratete und ohne ihren Sohn ausreiste.

Sa., 26.11., 22:00 DEFA 10

Die Lok hinterm Fliederbaum

BRD 1990, 64 min., Regie: Hannes Schönemann
Die Mecklenburger treibt es in Scharen auf die Reeperbahn,
auch Friedrich Moll aus Bobzin. Er besucht einen
mecklenburgischen Bekannten, den Regisseur. Dieser
konfrontiert ihn behutsam mit den Gegebenheiten im Westen.
Ein Film aus West-Deutschland - der Film eines ehemaligen
DEFA-Regisseurs



Veranstalter: Landesfilmzentrum des MecklenburgVorpommern
Film e.V.

Eintritt: 4 €, ermäßigt 3 € je Vorstellung,
Diskussionsveranstaltungen Eintritt frei
Tageskarten: Fr + So jeweils 8 €, Sa 10 €, alle 3 Tage 20 €

Aktuelle Infos und Änderungen unter:
www.film-mv.de