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ANDREAS VOIGT |
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Andreas Voigt erhielt für seinen Film
„Invisible – illegal in Europa“
von der deutschen Jury auf dem Internationalen Dokumentarfilmfestival 2004 in Leipzig
den European DocuZone Award:
„Andreas Voigt widmet sich einem schmerzhaften Thema, nach dessen Lösung europaweit gesucht wird, und es gelingt ihm, was in der aktuellen politischen Diskussion nie vermittelt wird: eine Annäherung an den Kern des Problems von Einwanderung aus der Perspektive der Betroffenen. Zwei Schwarzafrikaner, ein Algerier, ein Lateinamerikaner und eine Familie aus Tschetschenien versuchen verzweifelt, ihren Traum von einem Leben in Europa wahrzumachen. Mit Mitteln des großen Erzählkinos führt er das politische Problem auf uns alle verbindende, existentielle Lebensfragen zurück.“
Ich sah den Film am 10.11. im Potsdamer Filmmuseum. Der Film ist erfreulicherweise frei von der leider zu oft anzutreffenden journalistischen Habgier nach Sensationen, die widersprüchliche Zusammenhänge ebenfalls zu oft nicht analytisch hinterfragt. Sein Autor nimmt sich die Zeit , das schwierige Leben und die Hoffnungen und Träume auf der Suche nach Glück, Liebe und Heimat von fünf Flüchtlingen in Deutschland, Frankreich, Polen, Spanien, Holland und Nigeria in eindrucksvollen, stimmigen, behutsamen und die Überlegungen des Zuschauers anregenden Bildern zu erzählen, was leider im Dokumentarfilm heute nicht mehr selbstverständlich ist. Richard Ritterbusch
Neue Information: "INVISIBLE - illegal in Europa" wird am 12.12.05 um 21:50h auf arte gesendet.
Liebe Freunde und Kollegen am Mittwoch, den 4. Mai wurde der Film "INVISIBLE- illegal in Europa", der auf dem Leipziger Dokumentarfilm Festival den European Docu Zone Award bekommen hat - zeitgleich in fast 40 deutschen Kinos digital aufgeführt. Angeschlossen waren am gleichen Tag ebenfalls 25 Kinos in den Niederlanden, 12 in Großbritannien, und weitere Kinos in Spanien, Österreich, Tschechien und Frankreich. Die Adressen dieser Kinos findet Ihr unter www.cinemaneteurope.com
Aufführungen von "INVISIBLE- illegal in Europa" am Mittwoch, dem 4.5.05 fanden in folgenden deutschen docuzone- Kinos statt: ( Ich lasse die Liste der Kinos hier auch nach dem Termin der Aufführung des Films von Andreas Voigt stehen, damit Sie sich die Liste der Kinos kopieren können.)
Hackeche Höfe, Berlin Filmkunst 66, Berlin Filmhaus, Nürnberg Black Box, Düsseldorf Kino in der Pumpe, Kiel Kino im Schillerhof, Jena Zeise, Hamburg Filmforum, Frankfurt Hoechst Scala Lüneburg Clubkino Siegmar, Chemnitz Passage, Leipzig Cinema, Münster Cinema, Pforzheim Corso, Stuttgart Traumstern, Lich Koki, Lübeck Bali, Kassel Thalia, Potsdam Schauburg, Bremen Atlantis, Bremen Apollo, Hannover 51 Stufen, Flensburg Kino1, Bad Driburg Broadway, Trier Casablanca, Oldenburg Rex, Darmstadt Löhertor, Fulda Kinocenter, Giessen Kino Kleine Fluchten, Schorndorf Latücht, Neubrandenburg Fabrikkino, Neustrelitz Lichtburg, Langen Studiokino, Magdeburg Caligari, Wiesbaden, Kino im Audi-Forum, Ingolstadt Capitol, Mainz Casino, Aschaffenburg
weitere Vorführungen waren: 13.-15.5. Kino 46, Bremen, (zusammen mit "Mediennetz") 18.5. Lumiere, Göttingen, mit FG A. Voigt
im Mai: LiWu Rostock, Mal seh'n, Frankfurt/ Main Filmhaus, Köln Kino im Wiehrebahnhof, Freiburg
im Juli: Werkstattkino, München
In diesem Zusammenhang übernehmen wir mit freundlicher Genehmigung der Pressestelle der Edition Salzgeber folgende für alle Freunde des Dokumentarfilms sehr interessante Information:
DELICATESSEN KINO KULTUR DIGITAL.
Digitale Kameras und Digitale Bildbearbeitung sind aus dem Alltag der Filmproduktion nicht mehr wegzudenken. Im Kino steht immer noch die 35 mm-Kopie an erster Stelle. Doch gerade für kleinere Kinos und Verleiher ist die digitale Projektion und Distribution eine Möglichkeit, Kosten zu sparen, Marketingaktivitäten gezielt einzusetzen und neue Publikumsschichten zu erschließen. Hier setzt nun das bereits mit dem Innovationspreis der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, Frau Dr. Christina Weiss, ausgezeichnete Projekt Cinemanet Europe an.
Cinemanet Europe realisiert in acht europäischen Ländern ein Netzwerk digitaler Kinos, die mittels einer einheitlichen Serverstruktur von zentraler Stelle per Satellit mit Filmdaten versorgt werden.
Die teilnehmenden Kinos werden mit digitalen Projektionssystemen ausgerüstet, bestehend aus Projektor, Server mit entsprechender IT-Struktur und Satellitenempfangsanlage.
Europaweit sind 175 Systeme vorgesehen, davon in Deutschland 112, vorrangig in Programm- /Filmkunstkinos mit maximal 200 Sitzplätzen. Das Kinonetzwerk zeigt jährlich 26 Programme in einer Vorführung zu einem europaweit einheitlichen Spieltermin und einer freiwählbaren Wiederholungsvorführung. Die übrige Zeit haben die Kinos die Systeme zur freien Verfügung. Cinemanet Europe legt seinen Schwerpunkt vor allem auf den Dokumentarfilm, der unter dem Label European DocuZone veröffentlicht wird, denn gerade hier finden wir in Europa eine Vielzahl von Produkten von außerordentlich hoher Qualität, die zum Teil gar nicht ins Kino gelangen oder lediglich zu später Stunde auf einem TV-Sendeplatz ausgestrahlt werden. In Deutschland wird das digitale Programm als delicatessen Kino Kultur digital präsentiert, das neben der European DocuZone auch weitere Genres anbieten wird. Die Filmdatenverwaltung und -distribution übernimmt ein Play-Out-Center mit verbundener Serviceagentur für Digitalisierung, Encoding und Datentransport. Cinemanet Europe startete das Programm europaweit mit einem Festival des Europäischen Dokumentarfilms der Reihe European DocuZone vom 12.-13.11.2004. Das reguläre Programm der delicatessen Kino Kultur digital wird zum 02.03.2005 aufgenommen und darin in den Monaten März, April, Mai und September, Oktober, November jeweils mittwochs im Zeitfenster 18.00 – 20.00 Uhr präsentiert.
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